Kategorie: Veranstaltungen

  • Hits an der Orgel

    weltliche Musik für die Orgel bearbeitet vom 16 Jhdt. bis heute

    Die Arbeit der britischen Organistin Anna Lapwood spaltet die Orgelwelt: Darf man Filmmusik an der Orgel spielen? Dass man sich diese Frage überhaupt stellt, ist merkwürdig. Seit jeher haben Menschen die Musik, die sie mögen, auf ihrem Instrument gespielt. die ersten erhaltenen Orgelstücke sind Bearbeitungen der beliebten Lieder der Renaissance.

    Raphaël Arnault lädt sie ein, die Kunst der Orgelbearbeitung von der Renaissance bis heute zu entdecken: wie Sweelink im 16. Jahrhundert das berühmte Ballett La Pellegrina, Bach die Concerta von Vivaldi oder Liszt die Opern von Wagner für die Orgel transkribiert haben.

    Selbstverständlich erklingen auch Bearbeitungen von Filmmusik von Lapwood und anderen Organist:innen.

    Der Eintritt ist frei

  • Die fünf Hymnen von Nicolas de Grigny

    26. April 2026; 18 Uhr – Stephanuskirche

    Bei diesem besonderen Konzert zusammen mit der Choralschola „Gaudete“ unter der Leitung von Christopher Kallus interpretiert Raphaël Arnault die „cinq Hymne“ von Nicolas Grigny.

    Nicolas Grigny ist neben Francois Couperin der größte Vertreter der französischen Orgelschule in der Zeit von Ludwig dem XIV. Er war bis zu seinem frühzeitigen Tod, mit 29 Jahren, Organist der Kathedrale von Reims, der Krönungskirche Frankreichs. Seine Musik ist sehr melodisch und ausdrucksstark.

    Die fünf Hymnen wurden komponiert, um im Wechsel mit dem gregorianischen Gesang gespielt zu werden. Diese alte Praxis wollen wir bei diesem Konzert auffrischen, um diese Musik in ihrem vollen Glanz wieder zum Hören zu bringen. Die Choralschola „Gaudete“ bringt dafür ihre Expertise mit den gregorianischen Chorälen mit, damit dieses Konzert ein unvergessliches Erlebnis wird.

    Der Eintritt ist frei

    Text:Raphaël Arnault

  • Mitsingkonzert des Ev. Kinderchors Unterliederbach

    8. März 2026; 15 Uhr – Stephanuskirche

    Unter dem Motto „Wir rufen den Frühling“ werden viele bekannte und weniger bekannte Frühlingslieder vom Kinderchor und Gästen vorgetragen und zusammen mit Ihnen gesungen. Lassen Sie sich von einem schwungvollen und abwechslungsreichen Programm überraschen. Im Anschluss können wir noch ein bisschen Zeit bei Kaffee und Kuchen verbringen.

    Das Konzert findet im Rahmen der Kampagne „Zeit zum Singen“ der EKHN statt.

    Der Eintritt ist frei

    Text: Raphaël Arnault

  • Gottesdienst mit Einführung des Verkündigungsteams

    8. Februar 2026; 16 Uhr – Stephanuskirche

    Nachbarschaftsraum? Verkündigungsteam? Viele neue Begriffe, weil sich die Strukturen von Kirche verändern. Gemeinden werden zusammengelegt und wachsen zu einem Nachbarschaftsraum zusammen.

    Hauptamtliche Pfarrer*innen, Gemeindepädagog*innen und Kirchenmusiker*innen im Nachbarschaftsraum bilden zusammen das sogenannte Verkündigungsteam. Die unterschiedlichen Berufsgruppen haben nämlich dasselbe Ziel: Gottes Wort zu verkündigen, die Botschaft von der Liebe Gottes unter die Menschen zu bringen.

    Zum Verkündigungsteam im Frankfurter Westen (Nachbarschaftsraum 2) gehören:

    Als Pfarr-Team:

    Milena Papenbrock, Philipp Ruess, Felix van Elsberg, Daniela von Schoeler, Regina Westphal, Charlotte von Winterfeld, Joachim Preiser, Ulrich Vorländer.

    Als Team der Gemeindepädagogik:

    Michael Speh, eine Stelle ist zur Zeit vakant.

    Als Team der Kirchenmusik:

    Raphaël Arnault, Lukas Ruckelshausen.

    Prodekanin Pfarrerin Dr. Stefanie Brauer-Noss wird in diesem Gottesdienst das Verkündigungsteam einführen. Es gibt schöne Musik. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Beisammensein bei Snacks und Getränken eingeladen.

    Charlotte von Winterfeld

    Quelle: Unterliederbacher Brief; Nr. 235; Dez.2025 – Feb. 2026

  • Les sept paroles du Christ en croix

    22. März 2026; 18 Uhr – Stephanuskirche

    Mit diesem Werk hat sich die Kantorei Unterliederbach und Höchst unter der Leitung von Raphaël Arnault eine rare Perle ausgesucht. „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ war immer eine unermüdliche Inspirationsquelle für die Komponisten. In Deutschland ist vor allem das Oratorium von Haydn, das die Kantorei zuletzt 2003 gesungen hat, bekannt. Auch in Frankreich wurden mehrere Stücke über diesen tiefsinnigen Text geschrieben. Das Oratorium von Dubois ist komischerweise sehr beliebt in den Vereinigten Staaten, wo es oft in einer englischen Übersetzung gesungen wird. In Europa ist das Werk leider viel zu selten gespielt. Die Musik ist aber gleichzeitig sehr eingängig und trotzdem sehr ergreifend.

    Dubois hat das Stück ziemlich am Anfang seines Werdegangs komponiert und wurde damit berühmt. Er war in der Zeit zusammen mit César Franck in Sainte-Cothilde in Paris tätig. Er schrieb das Stück in zwei verschiedenen Fassungen, einmal für Orchester und einmal für Orgel, Streicher und Harfe. Diese letzte Fassung wird in Unterliederbach zu hören sein. In der Rolle des Jesus wird der griechische Bassbariton Christos Pelekanos auftreten.

    Karten können online unter https://eventfrog.de/7-paroles oder an der Abendkasse (ab 17:15 Uhr) erworben werden.

    Erwachsene: 16,-€; Studierende: 12,-€; Kinder und Jugendliche (bis 17 J.): frei

    Text: Raphaël Arnault