Les sept paroles du Christ en croix

22. März 2026; 18 Uhr – Stephanuskirche

Mit diesem Werk hat sich die Kantorei Unterliederbach und Höchst unter der Leitung von Raphaël Arnault eine rare Perle ausgesucht. „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“ war immer eine unermüdliche Inspirationsquelle für die Komponisten. In Deutschland ist vor allem das Oratorium von Haydn, das die Kantorei zuletzt 2003 gesungen hat, bekannt. Auch in Frankreich wurden mehrere Stücke über diesen tiefsinnigen Text geschrieben. Das Oratorium von Dubois ist komischerweise sehr beliebt in den Vereinigten Staaten, wo es oft in einer englischen Übersetzung gesungen wird. In Europa ist das Werk leider viel zu selten gespielt. Die Musik ist aber gleichzeitig sehr eingängig und trotzdem sehr ergreifend.

Dubois hat das Stück ziemlich am Anfang seines Werdegangs komponiert und wurde damit berühmt. Er war in der Zeit zusammen mit César Franck in Sainte-Cothilde in Paris tätig. Er schrieb das Stück in zwei verschiedenen Fassungen, einmal für Orchester und einmal für Orgel, Streicher und Harfe. Diese letzte Fassung wird in Unterliederbach zu hören sein. In der Rolle des Jesus wird der griechische Bassbariton Christos Pelekanos auftreten.

Karten können online unter https://eventfrog.de/7-paroles oder an der Abendkasse (ab 17:15 Uhr) erworben werden.

Erwachsene: 16,-€; Studierende: 12,-€; Kinder und Jugendliche (bis 17 J.): frei

Text: Raphaël Arnault